Das Tief sitzt fest und kein Segler wagt es auszulaufen.
Die hohe Atlantikdünung steht direkt auf die Hafeneinfahrt. Diese Sturmseen treffen auf die Mündung des Douros, Welle gegen Strom, so steht eine hohe See an der Mole.
Wir müssen warten, man kommt sich im Hafen näher, es entwickeln sich die typischen Steggespräche rund um das Wetter und hier auch rund um die Orcaattacken.
Hafentage lassen sich nicht planen – sie ergeben sich von selbst.
Es gibt schlechtere Orte als Porto, um ein Sturmtief abzuwettern. Wir liegen mit dem Boot in dem Teil, wo die Einheimischen leben – kaum Tourismus.
Wir leben uns ein, kaufen frisches Gemüse in kleinen Läden und gehen abends gelegentlich essen. In den Restaurants wird Fisch auf Holzkohle gegrillt.
Die Wäsche wird gewaschen, alle Vorbereitungen getroffen, um endlich wieder in See zu stechen.
Standort Porto, 27.08.2026
