Wir nutzen die Zeit in Porto, um uns auf die mehr als 600 Seemeilen bis zu unserem nächsten Ziel, Porto Santo, vorzubereiten.
Eine Orientierung ist der Vorbereitungsplan von Iiris und Juhu von der finnischen Segelyacht Katariina. Die beiden haben wir in Viveiro kennengelernt und stehen seitdem in Kontakt mit den ihnen.
Das Wetterrouting:

Wir nutzen die Extended Version von Predict Wind, bisher fehlerfrei, was die Vorhersagegenauigkeit betrifft. Ein guter Wetterslot ist für Freitag prognostiziert, den wir nutzen wollen.
Das Orcarouting:

Orcaattacken sind immer ein Steggespräch. Es gibt viele Strategien, kein einheitliches Konzept, außer auf Gott zu vertrauen.
Wir nutzen die Orcawarnapp, hier sind die aktuellen Orcaattacken und Orcasichtungen gelistet.
Die Tanks füllen:
Die Wassertanks werden gefüllt. Unser Schiff fasst 370 Liter Süßwasser, 30 Liter Süßwasser in Flaschen haben wir zusätzlich gebunkert.
Der Dieseltank ist mit 120 Litern gefüllt, zusätzlich führen wir 40 Liter Diesel in Kanistern als Reserve mit.
Unsere Batterien sind geladen, drei Lithiumbatterien mit einer Kapazität 450 Amperestunden.
Die Mobiltelefone, Tablets und Notebooks sind geladen.
Der Proviant:
Die Proviantkisten sind wieder aufgefüllt. Die Supermärkte vor Ort in Porto liefern direkt ans Boot; alles ist gut organisiert.
Reini kauft frisches Gemüse, das in Netzen über dem Cockpit gelagert wird.
Ungewaschenes Gemüse kommt nicht ins Schiff: Überall können Eier von Ungeziefer lauern, besonders von der gefürchteten Kakerlake, „La Cucaracha“. Die Einheimischen chloren alles – entsprechend riecht es auch. Deshalb chloren wir alles, was in Dosen an Bord kommt, sogar die Bierdosen. An den Geruch gewöhnt man sich. Pappe und Verpackungen bleiben ebenfalls draußen, denn dort legt La Cucaracha ihre Eier ab. Vorsorglich haben wir Kakerlaken Fallen im Schiff aufgestellt.






Packen für den Notfall:
Wir haben einen Notfallablaufplan, zusätzlich haben wir zwei wasserdichte Taschen gepackt. In den Taschen finden sich unsere Dokumente, Notebooks, Powerbanks, warme Kleidung und Essen und Trinken für fünf Tage.

Das Schlauchboot ist verpackt.

Versicherung:
Die SY Wilma ist bei Pantaenius versichert. Die Yachtversicherungen wird jetzt an unser zukünftiges Fahrtengebiet angepasst. Es gibt in der Police Einschränkungen, die zu beachten sind. Die Meldung an Pantaenius ist erfolgt.
Starlink:
Wir wechseln vom Tarif „Reise unbegrenzt“ auf „Ocean“
Freitag, den 28.08.2026 geht es los, wir werden berichten,

Eure Wilmacrew
Standort Porto 27.08.26
